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Geschichte

Das Gebiet um den Magdalensberg, welcher der Namensgeber der Gemeinde ist, galt als Zentrum des Noricum, eines keltischen Königreiches, später eine Provinz des Römischen Reiches. Heute befindet sich im Gebiet der Stadt auf dem Magdalensberg die grösste Ausgrabungsstätte Österreichs. Überregionale Bekanntheit erlangte vor allem der Jüngling vom Magdalensberg, eine 1502 gefundene römische Bronzeplastik aus dem ersten Jahrhundert vor Christus.

Die Gemeinde Magdalensberg entstand 1973 durch Gemeindezusammenschluss der seit 1850 eigenständigen Ortsgemeinden Ottmanach und St. Thomas am Zeiselsberg.

Burgen, Ruinen und Schlösser

  • Schloss Freudenberg
  • Schloss Gundersdorf
  • Schloss Ottmanach
  • Schloss Portendorf (wurde 1928 gesprengt und weggeräumt)
  • Schlosskapelle Portendorf
  • Burgruinenreste Timenitz
  • Burgruine Zeiselberg

 

Museen

  • Archäologischer Park Magdalensberg

 

Sakrale Bauwerke

  • Filialkirche Heilige Helena und Maria Magdalena (Gipfelkirche Magdalensberg)
  • Filialkirche Heiliger Andreas in Wutschein
  • Filialkirche Heiliger Laurentius in Sankt Lorenzen
  • Filialkirche Heiliger Martin in Freudenberg
  • Pfarrkirche Heilige Margaretha in Ottmanach
  • Pfarrkirche Heiliger Georg in Timenitz
  • Pfarrkirche Sankt Thomas am Zeiselberg

Wappen100px-Wappen_at_magdalensberg

Das Wappen von Magdalensberg zeigt auf blauem Grund einen (heraldisch) nach links gewendeten goldenen Greif. Dieser ist der Darstellung eines der bedeutendsten antiken Funde im Gemeindegebiet nachempfunden, einer 1843 entdeckten 40 cm hohen Bronzestatuette aus der Zeit des römischen Kaisers Augustus.

Wappen und Fahne wurden der Gemeinde Ottmanach am 30. Juni 1964 verliehen und nach der Neubildung von der Gemeinde Magdalensberg 1973 übernommen. Die Fahne ist Blau-Gelb mit eingearbeitetem Wappen.

Persönlichkeiten

Der im gesamten deutschen Sprachraum sehr erfolgreiche Komponist und Schlagersänger Udo Jürgens (Familienname: Bockelmann) wuchs im Ottmanacher Schloss auf; ebenso sein bekannter Bruder Manfred Bockelmann, der Maler und Fotograf ist. Das Familiengrab der Bockelmanns liegt auf dem Ottmanacher Friedhof.

Seit 2006 lebt Karl Schnabl, der Olympiasieger und Medaillengewinner der Olympischen Spiele von Innsbruck im Skispringen in Latschach. Karl Schnabl war auch das Zugpferd des österreichischen Skisprungwunderteams, das Professor Baldur Preiml in den 1970er Jahren ausgeformt hat.